Mittwoch, 27. Oktober 2010

Der Physiker und das Gedicht

Im Magazin ist ein Interview mit dem Autor Ian McEwan erschienen. Finn Canonica spricht mit dem Schriftsteller über den neuen Roman Solar. Protagonist des Romans ist der intelligente, aber sozial und wissenschaftlich abgehalfterte Physiker Michael Beard. Ein Absatz aus dem Interview hat mir als Physiker besonders gefallen. McEwan äussert sich darin zum Verhältnis von Physik und Geisteswissenschaft.
Finn Canonica: «Aber ins Bett krigt der schlaue Physiker Beard seine erste Frau auch nur mit einem Gedicht von Milton, das er extra dafür auswendig lernt, obwohl es ihn nicht interessiert.»

Ian McEvan: «Richtig. Die Studentin der englischen Literatur verachtet natürlich den Physiker mit seiner Rationalität. Dabei braucht es meiner Meinung nach nicht eine herausragende Intelligenz, um einen Doktortitel in Literaturwissenschaft zu erlangen. Wenn Sie sich dagegen mit Quantenphysik beschäftigen müssen, ist einiges mehr gefordert, und zwar täglich. Oder kennen Sie einen Germanisten, der sich mal rasch in die Differentialrechnung einarbeiten kann, nur um eine Physikerin anzubaggern?»

Quelle: Das Magazin, No 42, 2010, Seite 34

Featured Video:Deadline Post-It Stop Motion

Montag, 27. September 2010

Chic in Egypt, Phantom Power - Gratis Musikalbum

Die New-Yorker Gruppe Phantom Power bietet in ihrem Blog einige gute Musiktitel, darunter ihr Album Chic in Egypt, zum Download an.

[caption id="attachment_1362" align="aligncenter" width="423" caption="Screenshot des Blogs von Phantom Powers"][/caption]

Freitag, 24. September 2010

Eine Plattform für junge Kunst

Die Initianten der Online-Plattform für junge Kunst ArtSolvent.de schreiben über sich selbst:«Artsolventen.de ist eine neuartige Online-Plattform für Kunstvermittlung und -vermarktung. Mit Artsolventen.de wird junge Kunst für das breite Publikum interaktiv erlebbar. Kunstinteressierte und Sammler können hier originale Kunstwerke zu moderaten Preisen erwerben. Das Artsolventen Team, unter anderem bestehend aus dem Mitgründer Max Zwirner , nimmt keine künstlerische Auswahl vor, sondern gewährt Qualität und Aktualität, indem die Internetgalerie ausschließlich Kunststudenten/Innen und Absolventen/Innen bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres zur Verfügung gestellt wird. Hierbei steht Malerei und Fotografie im Vordergrund. Mit dieser Online-Plattform wollen wir dem exklusiven Kunsthandel mit Rekordpreisen ein offenes Podium im World Wide Web entgegensetzen, das die vielfältige Kunstproduktion aus den Akademien und Hochschulen für jedermann zugänglich macht.» Es lohnt sich, die Website etwas näher anzuschauen.

Montag, 5. Juli 2010

Hat Youtube unseren Medienkonsum verändert?

Am 14. Februar 2005 ging Youtube an den Start. Nach gut fünf Jahren werden pro Tag 2 Milliarden Videos auf Youtube angeschaut. In einer Minute wird Videomaterial für 24 Stunden auf Youtube eingestellt (vergleiche Infografik am Ende des Beitrags). Da stellt sich die Frage: Wie hat Youtube unseren Medienkonsum verändert? Ist Youtube das Fernsehen der Zukunft? Beziehe ich meine Video-Inhalte auch heute schon über's Netz oder über die klassischen Fernesehsender? Haben die digitalen Angebote deinen Medienkonsum verändert, wenn ja, wie?

Youtube hat das Medienverhalten einschneidend verändert. Die Zahlen von Youtube sind imposant. Doch das ist nur eine Seite der Veränderung. Youtube hat uns daran gewöhnt, dass auch Video-Inhalte jederzeit und überall verfügbar sind. Ohne Youtube hätten wir heute kein so breites Angebot an Filmen, Serien und Dokumentationen, die auch von den klassischen Fernsehsendern über Internet angeboten werden.

Ich lass mir mal durch den Kopf gehen, welche Sendungen ich in den letzten Wochen am TV angeschaut habe:

Samstag, 3. Juli 2010